6 Pflegetipps vom Tierarzt & uns

Dies ist die Kurzfassung des Beitrags.

Hundepflege Tipps vom Tierarzt

Kurz und knapp, aber umso wichtiger sind diese sechs Tipps von Tierarzt Dr.Zete Martin aus Berlin:

  1. Den Hund nur 3-4x im Jahr mit Shampoo waschen. Sonst nur mit klarem Wasser
  2. Auf keinen Fall Shampoo für Menschen verwenden. Denn die Menschenhaut hat ganz andere Bedürfnisse
  3. Beim Hundefriseur sehr auf Sauberkeit des Salons, des Friseurs und von den Geräten achten. Die Ansteckungsgefahr mit Hauterkrankungen ist hier sehr hoch
  4. Regelmäßig die Unterwolle entfernen, damit die Haut besser atmen kann. Dies beugt Hauterkrankungen vor und hilft dem Hund im Sommer. 1x in der Woche Unterwolle auskämmen ist ideal (April bis September, je nach Rasse und Haltung des Hundes sind Abweichungen möglich. Fragen sie uns gerne)
  5. Regelmäßig die Ohren reinigen
  6. Regelmäßig die Zähne mit der Zahnbürste putzen. Hundezahncreme mit Leberwurstgeschmack erleichtert das Putzen.

 

 

Magendrehung erkennen & verhindern

Futter vor oder nach dem Gassi gehen geben? Natürlich nach dem Gassi. So ist der Hund beim Gassi gehen motivierter und gerade bei größeren Hunden besteht sonst die Gefahr der Magendrehung. Denn Hunde sollten nach den Mahlzeiten etwas ruhen. Auch Treppen steigen sollte direkt nach der Mahlzeit vermieden werden.

Der Magen hängt an 2 „Fäden“

Der Magen ist nur an zwei Stellen“aufgehängt“, am 12-Fingerdarm und auf der anderen Seite an der Speiseröhre. Er pendelt also immer etwas.

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Erfahrungsbericht: Rattengift

Leider haben auch wir schon die Erfahrung mit Rattengift machen müssen:

Es war einer der ersten Frühlingstage. Endlich wärmte die Sonne Haut und Fell. Also entschloss ich mit meinem 15 monatigen Rüden den Weg am Wasser zu nehmen. Es war unser erster gemeinsamer Frühling, denn er war erst 6 Monate bei uns.

Ich fresse alles

Da er sehr abgemagert (mit kahlen Fellstellen und Giardien sowie Band- und Spulwürmer im Gepäck)  zu uns kam, hatte er wohl schwere Zeiten hinter sich.  Während Abruf und zahlreiche Kommandos schon wirklich Klasse klappten, gab es noch ein paar kleine Probleme, an denen wir aber dran waren.  Problem No.1: „Ich fresse alles“

Wir gingen nun also den schmalen Weg am Fluss entlang (die Städter würden Kanal sagen, für mich ist das etwa 30 m breite Gewässer ein Fluss). Links von uns eine 120 cm hohe Mauer, oberhalb waren ein paar Bungalows, rechts von uns das Ufer mit vielen größeren Steinen und Gras.

Das schicksalhafte  Holzkreuz

Das Wasser glitzerte, der Himmel war strahlend blau, die Enten quakten und mein Rüde schnupperte aufgeregt im Wind. Dann erreichten wir das kleine Holzkreuz. Hier werde ich jedes Mal traurig. Auf diesem steht eingeritzt „für meinen geliebten Bruder Peter“. Ich kann mich noch gut erinnern. An dieser Stelle ist im November vor ein paar Jahren ein junger Mann gestorben. Er hatte etwas getrunken und fiel wohl ins Wasser. Unterhalb des Kreuzes lagen kleine rote Blümchen und eine Kerze. Peter war auch nach diesen Jahren nicht vergessen.

Rattengift! Was tun?

Und während ich noch überlegte warum die Tragödie um Peter nicht verhindert werden konnte, bahnte sich die nächste Tragödie an. Ich sah wie mein schwarzer Wuschel interessiert an etwas schnupperte. Ich rief unser trainiertes „Aus“ und Wuschel holte sich sein Leckerli ab. Dann betrachtete ich das „Etwas“ näher und Panik kam in mir auf: Es war ein neuer Beutel Rattengift. Er war offen und leer. Man sah, dass er noch nicht lange hier liegen konnte. Ich war nur ein paar Sekunden durch das Holzkreuz abgelenkt, aber diese Sekunden waren zu viel. Wer legt denn hier Rattengift aus? Ohne Schilder oder Warnungen?

Rattengift
Rattengifttüte

Hat mein Hund vom Rattengift gefressen?

Ich fragte mich, ob Wuschel wirklich etwas davon gefressen hat. Doch wie sollte ich das feststellen?

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